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7 Fakten über Glühwein und ein Glühweinrezept

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7 Fakten über Glühwein und ein Glühweinrezept

Auf dem Weihnachtsmarkt gebrannte Mandeln und Bratwurst essen und dazu Glühwein trinken. Für viele gehört das zur Adventszeit einfach dazu. Dieses Jahr ist alles anders. Auch das Glühweinfeeling. Aber verzichten müssen wir dennoch nicht darauf. Es gibt in etwa so viele Glühweinrezepte wie sonst Weihnachtsmärkte. Macht ihn zu Hause selber, probiert aus und versetzt euch mit dem Geruch gedanklich auf euren Lieblingsweihnachtsmarkt. Nebenbei gibt es hier noch ein paar interessante Fakten über den warmen würzigen Wein, von dem in Deutschland übrigens ca. 40 Mio. Liter pro Jahr getrunken werden.

Fakt 1: Die Farbe des Glühweins sagt etwas über die Frische aus!

Leuchtet euer Glühwein rot, ist er frisch. Ist er bräunlich gefärbt, wurde er schon über einen sehr langen Zeitraum warmgehalten.

Fakt 2: 90% des deutschen Glühweins kommen aus nur einem Unternehmen!

Unglaublich aber wahr, 90% Marktanteil am deutschen Glühweinmarkt hält die Gerstacker Weinkellerei in Nürnberg. Sie ist der größte Glühweinproduzent und hält sogar 98% Marktanteil am Glühweinverkauf im deutschen Einzelhandel.

Fakt 3: Um Glühwein zu legalisieren, wurde das Weingesetz geändert!

Der Weinhändler Rudolf Kunzmann aus Augsburg hat 1956 erstmals eine Mischung aus Wein, Zucker und Gewürzen in Flaschen gefüllt als Glühwein verkauft. Damals war aber Zucker als Zutat im Wein noch verboten und Rudolf bekam einen Bußgeldbescheid, weil er gegen das Weinrecht verstoßen hatte. Später wurde das Weinrecht geändert und der Glühwein somit legalisiert.

Fakt 4: Hochwertiger Glühwein hat weniger Zucker!

Glühwein aus der Massenproduktion ist in der Regel aus Wein mit geringerer Qualität. Um den Geschmack zu übertünchen, wird viel Zucker zugegeben und damit ordentlich gesüßt. In hochwertigem Glühwein aus Wein mit guter Qualität hingegen ist sehr viel weniger Zucker. Qualität hat in diesem Fall einfach einen guten Geschmack und muss daher nicht zu sehr gesüßt werden.

Fakt 5: Eine zu hohe Temperatur schadet dem Glühwein!

Dies hat gleich mehrere Gründe. Dass Alkohol ab 78° verdampft ist nur einer davon. Und das wäre ja schon schade. Aber auch die Gewürze verändern bei höherer Temperatur ihren Geschmack nachteilig. D.h. er hat nicht nur keinen Alkohol mehr, sondern schmeckt dann auch nicht mehr gut. Und zu allerletzt ist er dann auch noch ungesund. Bei hohen Temperaturen entsteht ein Zuckerabbauprodukt, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Drei gute Gründe also, den Glühwein niemals zu heiß werden zu lassen. Ideal sind 72-73° Celsius. Aber keine Angst, ihr müsst den leckeren Glühwein nicht gleich wegschütten, sollte das Thermometer mal kurz auf über 80° geklettert sein. Die genannten Punkte passieren erst nach mindestens einer halben Stunde kochen.

Im Gegensatz dazu soll Glühwein in Maßen sogar gesund sein und Erkältungen und virale Infekte vorbeugen. Die Tannine aus dem Wein haben eine antivirale Wirkung. Unterstützend wirken zusätzlich noch die Gewürze Zimt, Nelken und Kardamom (sofern enthalten). Diesen sagt man ebenso eine gesundheitsfördernde Wirkung nach. Da es besonders diese Saison wichtig ist, gesund durch den Winter zu kommen, haben wir für euch am Ende ein einfaches Rezept zum Nachmachen und Nachtrinken.  

Fakt 6: Durch Glühwein wird uns kalt!

Wenn es richtig schön kalt ist, draußen einen heißen Glühwein trinken, um sich aufzuwärmen… ein Trugschluss! Zumindest gelingt das nur kurzfristig. Denn Alkohol weitet die Blutgefäße, wodurch unser Körper schneller auskühlt. D.h. durch den Glühweinkonsum wird uns eigentlich nicht wärmer, sondern kälter. Ein nicht-alkoholisches warmes Getränk hingegen würde tatsächlich zum Aufwärmen dienen.

Fakt 7: Mit Schuss wird Glühwein zum Punsch!

Glühwein ist fest definiert als „aromatisiertes Getränk, welches ausschließlich aus Rot- oder Weißwein hergestellt und hauptsächlich mit Zimt und/oder Gewürznelken gewürzt wird. Der Mindestalkoholwert des Getränkes beträgt 7% (Vol%).“ Das heißt zum einen, dass die Zugabe von einem „Schuss“ Rum oder Likör aus eurem Glühwein einen Punsch werden lässt. Zum anderen heißt das auch, dass ihr euch sicher sein könnt, dass mind. 7% Alkoholgehalt in eurem Glühwein stecken, denn das ist gesetzlich so festgelegt. Maximal dürfen es übrigens 14,5% sein.

Zusatzinfo: Hochwertiger Glühwein wird oft auch als Winzerglühwein verkauft. Dieser darf aber nur mit einigen Auflagen so genannt werden. Winzerglühwein darf z.B. nur aus Wein, diversen Gewürzen und Aromen bestehen. Mit Wasser oder Säften darf dieser nicht gestreckt werden. Süßen dürfen die Winzer nur mit natürlichen Zuckerstoffen. Und er muss aus den Trauben des Winzers gewonnen werden, die dieser aus seinen Rebflächen erntet. Außerdem muss der Winzer den Glühwein in seinem Betrieb selber herstellen.

 

Glühwein Rezept

Zutaten:

1 Flasche trockener Rotwein

1 Orange

6 Gewürznelken

2 Zimtstangen

1 EL Brauner Zucker

1 EL Honig

1 Sternanis

Zubereitung

Presse eine Orange aus und gib den Saft zusammen mit den Gewürzen, dem Zucker und dem Honig in einen Topf. Übergieße alles mit dem Rotwein. Unsere Empfehlung ist trockener Rotwein, da er mit den süßen Gewürzen toll harmoniert. Erwärme den Topf langsam und rühre hin und wieder um, bis der Zucker und der Honig geschmolzen sind. Optimal ist eine Temperatur von 72-73°. Kleiner Tipp: Bildet der Wein einen leichten Schaum an der Oberfläche, ist die Temperatur ideal. Aber Achtung: den Glühwein auf keinen Fall kochen lassen! Den Glühwein mind. 1 Stunde mit geschlossenem Deckel ziehen lassen (zwischendurch auf die Temperatur achten!). Die Gewürze brauchen diese Zeit, um ihr Aroma abzugeben.

Gieße den Glühwein am besten durch ein Sieb, bevor du ihn servierst. Wenn du magst, serviere ihn mit Orangenscheiben als Einlage. Mach die Augen zu und schmecke den Winter, die Geselligkeit und die Gerüche auf deinem Lieblingsweihnachtsmarkt.

Tipp: Nimm nicht den billigsten Fusel, da man Qualität einfach schmeckt.

Zur Grundausstattung gehören Rotwein, Zimt, Gewürznelken, Orangen und Zucker oder Honig und oft Sternanis. Aber alles ist erlaubt! Probiere deinen Glühwein auch mal mit:

  • Zitrone (1)
  • Kardamom (ca. 4 oder gemahlen 1 Messerspitze)
  • Piment (eine Messerspitze gemahlen oder 5-8 Körner)
  • Vanilleschoten (1 ausgekratzt)
  • Rotem Pfeffer (ca. 10 Pfefferkörner)
  • Muskat (1 Messerspitze)

Nimm was dir schmeckt, probier aus, aber übertreib es nicht mit den Aromen. Lass es dir schmecken!

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